Warum Sicherheit Solidarität braucht ?

Veröffentlicht am 04.11.2017 in Allgemein

Ergänzung:  Zeile 48/Seite 63

Familien unterstützen –   Prävention häuslicher Gewalt

  • Wir fordern die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag auf, ein Konzept  „Opferschutz durch Täterarbeit“ (siehe Jahresbericht 2014, Rheinland Pfalz) zu entwickeln und sich für die Umsetzung in Hessen einzusetzen.
  • Wir fordern den Magistrat und die SPD-Fraktion des Stadtparlaments auf, die wenigen Angebote zur Täterarbeit in Frankfurt auszubauen.

Begründung:

Sicherheit und Schutz vor Gewalttaten suchen wir nicht nur in öffentlichen Räumen. Gerade die Familie oder eine Paarbeziehung sollte dem Menschen Schutz und Sicherheit bieten. Das ist leider nicht immer der Fall. Häusliche Gewalt rückt immer häufiger ins öffentliche Interesse und Berichterstattung, nicht, weil es mehr Fälle gibt, sondern weil häusliche Gewalt endlich als Straftat geahndet wird. Viele richtige Gesetzgebungen und Hilfsangebote insbesondere für Frauen und Mädchen sind auf den Weg gebracht. Viele Polizisten und Polizistinnen, zumindest in Frankfurt, gehen sensibel und gut geschult zum „Tatort“ und weisen auch das Jugendamt auf eine Kindeswohlgefährdung hin, sobald Kinder im Haushalt leben.

Trotz allem kehren Frauen oft in die Beziehung zurück. Sie oder die Kinder lassen den Täter in die Wohnung, oft in der Hoffnung, jetzt wird alles besser. Doch damit beginnt nur ein Teufelskreis, in dem Kinder dann auch häufig das Verhalten der Erwachsenen übernehmen: Mädchen lernen „erdulden“ und Jungs lernen Probleme mit Gewalt zu lösen.

Andere Bundesländer sind da weiter als Hessen. Hier gibt es flächendeckende Angebote zur Täterarbeit. Was ist das?

 

Aus dem Jahresbericht des Koordinationsbüros Täterarbeit Rheinland-Pfalz, 2014 :

„…Mit der Täterarbeit wurde eine wichtige Lücke in der Interventionskette gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen geschlossen. Ziel der Täterarbeit ist an erster Stelle der Opferschutz durch das Bewirken einer Verhaltensänderung beim Täter. Täterarbeit leistet einen entscheidenden Beitrag zur Gewaltprävention.

Täterarbeit …. folgt einem konfrontativen verhaltensorientierten Ansatz mit dem Ziel, gewalttätiges Verhalten zu beenden….“

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung der Arbeitsgruppe „Häusliche Gewalt“ in Höchst, wurde auch auf die Kosten und Folgekosten hingewiesen: Polizeieinsatz, gesundheitliche Aufwendungen, Arbeitsunfähigkeit, Schulversagen, psychische Behandlungen, sind nur wenige Aspekte, die den Kommunen und dem Staat mehr Kosten verursachen als eine Prävention, die nachhaltig auf Gewaltreduzierung in der Gesellschaft hinwirkt.

 

 

http://www.contra-haeusliche-gewalt.de/downloads/jahresbericht2014.pdf

http://www.bag-taeterarbeit.de/

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/haeusliche-     gewalt/gewalt-gegen-frauen-taeterarbeit/gewalt-gegen-frauen--taeterarbeit

http://www.saarland.de/dokumente/thema_justiz/Standard_Taeterarbeit_20141115.pdf

Am Patreitag der Frankfurter SPD setzt sich Petra Scharf für weitergehende Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Kindern gegen häusliche Gewalt ein:
ein Konzept  „Opferschutz durch Täterarbeit“ ist sowohl in Frankfurt als auch in ganz Hessen erforderlich!
 
 

Sicherheit und Schutz vor Gewalttaten suchen wir nicht nur in öffentlichen Räumen. Gerade die Familie oder eine Paarbeziehung sollte dem Menschen Schutz und Sicherheit bieten. Das ist leider nicht immer der Fall. Häusliche Gewalt rückt immer häufiger ins öffentliche Interesse und Berichterstattung, nicht, weil es mehr Fälle gibt, sondern weil häusliche Gewalt endlich als Straftat geahndet wird. Viele richtige Gesetzgebungen und Hilfsangebote insbesondere für Frauen und Mädchen sind auf den Weg gebracht. Viele Polizisten und Polizistinnen, zumindest in Frankfurt, gehen sensibel und gut geschult zum „Tatort“ und weisen auch das Jugendamt auf eine Kindeswohlgefährdung hin, sobald Kinder im Haushalt leben.

Trotz allem kehren Frauen meistens in die Beziehung zurück. Sie oder die Kinder lassen den Täter in die Wohnung, oft in der Hoffnung, jetzt wird alles besser. Doch damit beginnt nur ein Teufelskreis, in dem Kinder dann auch häufig das Verhalten der Erwachsenen übernehmen: Mädchen lernen „erdulden“ und Jungs lernen Probleme mit Gewalt zu lösen.

Andere Bundesländer sind da weiter als Hessen. Hier gibt es flächendeckende Angebote zur Täterarbeit.

 

Was ist das?

Aus dem Jahresbericht des Koordinationsbüros Täterarbeit Rheinland-Pfalz, 2014 :

„…Mit der Täterarbeit wurde eine wichtige Lücke in der Interventionskette gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen geschlossen. Ziel der Täterarbeit ist an erster Stelle der Opferschutz durch das Bewirken einer Verhaltensänderung beim Täter. Täterarbeit leistet einen entscheidenden Beitrag zur Gewaltprävention.

Täterarbeit …. folgt einem konfrontativen verhaltensorientierten Ansatz mit dem Ziel, gewalttätiges Verhalten zu beenden….“

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung der Arbeitsgruppe „Häusliche Gewalt“ in Höchst, wurde auch auf die Kosten und Folgekosten hingewiesen: Polizeieinsatz, gesundheitliche Aufwendungen, Arbeitsunfähigkeit, Schulversagen, psychische Behandlungen, sind nur wenige Aspekte, die den Kommunen und dem Staat mehr Kosten verursachen als eine Prävention, die nachhaltig auf Gewaltreduzierung in der Gesellschaft hinwirkt.
 

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